Entdeckungsreisen zum TUSEM

1. Juli 2026

Im Rahmen des Projekts „Entdeckungsreisen“ der Naketano Stiftung haben Schülerinnen und Schüler der Gertrud-Bäumer-Realschule den Traditionsverein TUSEM Essen und dessen Heimspielstätte, den Sportpark Am Hallo, kennengelernt. Die Klassen 6B und 6C erhielten dabei spannende Einblicke in die Welt des Leistungshandballs, die Geschichte des Vereins und die Bedeutung von Teamarbeit – auf und neben dem Spielfeld.

Begleitet von Verantwortlichen des TUSEM erkundeten die Kinder die Arena, erfuhren mehr über die Entwicklung des Essener Handballs und konnten einen Blick hinter die Kulissen des Profisports werfen. Für besondere Begeisterung sorgte der Besuch von Handballprofi Oskar Kostuj, der sich Zeit für die Fragen der Schülerinnen und Schüler nahm und im Anschluss Autogrammkarten verteilte. Zudem wurden die Klassen zu einem Heimspiel des TUSEM in der kommenden Saison eingeladen.

Die Besuche sind Teil der von der Naketano Stiftung initiierten Entdeckungsreisen, die Kindern und Jugendlichen neue Orte, kulturelle Institutionen, Vereine und Chancen in ihrer eigenen Stadt näherbringen sollen. Ziel ist es, Horizonte zu erweitern, Interessen zu wecken und jungen Menschen Perspektiven für ihre persönliche Entwicklung und ihre zukünftigen Bildungs- und Berufswege aufzuzeigen.

„Viele Kinder kennen ihre eigene Stadt nur aus ihrem direkten Lebensumfeld. Mit unseren Entdeckungsreisen möchten wir ihnen zeigen, welche Möglichkeiten direkt vor ihrer Haustür existieren“, erklärt Tani Capitain, Geschäftsführer der Naketano Stiftung.

Auch beim TUSEM sieht man in der Zusammenarbeit einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchs- und Bildungsförderung in Essen. „Wir freuen uns sehr, die Schülerinnen und Schüler bei uns begrüßen zu dürfen und ihnen zeigen zu können, welche Kraft in Teamgeist und Engagement steckt. Die Partnerschaft mit der Naketano Stiftung passt hervorragend zu unserem Anspruch, gesellschaftliche Verantwortung in unserer Stadt zu übernehmen“, sagt Jonathan Abbenhaus, Geschäftsführer des TUSEM Essen.

Die Schülerinnen und Schüler bewiesen während ihres Besuchs eindrucksvoll, wie gut Zusammenarbeit, gegenseitige Rücksichtnahme und gemeinsames Lernen funktionieren können. Zwischen spannenden Einblicken in den Profisport und abwechslungsreichen Teamaufgaben sammelten sie wertvolle Erfahrungen – und zugleich weitere Punkte für ihre persönlichen „Zukunftswege“.

 

Oskar Kostuj im Austausch mit den Schülerinnen und Schülern der Gertrud-Bäumer-Realsschule. Fotos: Zukunftswege